Knickohr-Prinzip

Warum eigentlich Knickohr?

Viele vermuten hinter dem Namen Hundeschule-Knickohr einen Trend, der der Generation der „Keinohrhasen” und „Zweiohrküken” folgt. Tatsächlich beginnt die Geschichte der Hundeschule-Knickohr schon weitaus früher.

Alles fing damit an, dass der damals 18-jährige Toni Baganz, der zu diesem Zeitpunkt schon sechs Jahre Hunde trainierte bzw. Hundehalter ausbildete, nach einem einschlägigen Namen für seine Tätigkeit suchte. Da zu diesem Zeitpunkt private Hundeschulen und Hundetrainer äußerst rar gesät waren und die Hundewelt von Hundesport- und Rassehundvereinen geprägt war, musste ein Name her, der sich klar von diesen althergebrachten Praktiken distanzierte.

Aber warum nun gerade Knickohr?

Leider gibt es noch heute einige Züchter, die ihren Welpen die Ohren mit Klebeband fixieren bzw. schnüren, damit diese später nicht hängen sondern stehen. Denn Stehohren gehören noch heute zum häufigen Erscheinungsbild reinrassiger Hunde wie beispielsweise zum Erscheinungsbild des Deutschen Schäferhundes.

Das Knickohr steht somit metaphorisch für eine Ideologie, die frei von Stereotypen, Gewalt und der Instrumentalisierung von Hunden ist.